INFOTAINMENT
Gratwanderung zwischen Information und Unterhaltung
Zum Einstieg präsentiert Kurt Schöbi versch. Ausschnitte aus der Jugendsendung "Zebra". Er fragt nach jedem Ausschnitt nach bestimmten Informationen, die man eher unbewusst mitbekommt.
(Musik, Textschnipsel, Texteinblendung, ect.)
Worauf achtet man beim Schauen einer Sendung? Diese Frage stellt sich.
Absichten von Infotainment:
unterhaltend informieren
trockene Informationen interessant präsentieren und nachhaltig wirken zu lassen
WIE?
- informieren
- aufrütteln
- betroffen machen
- schockieren
Anhand des Beispiels der Wettervorhersagen wird gezeigt, wie sich Infotainment beim SF entwickelt hat.
Wichtig ist nicht nur der Inhalt (Hard oder Soft News) sondern vor allem auch die Perspektive. Bringt man Fakten oder Offizielles oder zeigt man Betroffene oder Einzelpersonen/eine persönliche Sichtweise?
10vor10 als Beispiel: Wie weit sind die Themen Information oder Unterhaltung? Auffällig ist, dass Beiträge die eher Infotainment entsprechen länger dauern. Dies um Betroffenheit bei den Zusehern anzusprechen.
Betroffenheit versucht auch der Kassensturz zu erreichen im Beitrag zu nicht bezahlten Pensionskassenbeiträgen. Sehr viele unterhaltende Szenen tragen dazu bei, dass der "Übeltäter" wirklich auch als solcher angesehen wird und unglaubwürdig wirkt. Die Glaubwürdigkeit entsteht für mich eher dadurch als durch harte Fakten, die eher in den Hintergrund rücken.
(Absenz am 24.Januar wegen Beurteilungkonferenz in der Schule...)
Seit langem wieder einmal pünktlich an einem Nachmittagskurs!!!
Im ersten Teil informieren uns zwei Polizisten der KaPo Luzern.
Welche Gefahren lauern im Internet für Jugendliche? Wie machen sich jugendliche Handybenutzer stzrafbar?
Anhand von ziemlich eindrücklichen Beispielen zeigen uns Michael Huther und sein Kollege, dass es viele Bereiche im Internet gibt, die für Jugendliche gefährlich sein können:
- Zugang zu Pornografie und Gewalt
- Gewalttätige Spiele
- Kontakt zu Pädosexuellen in Chat
- Verbreitung von persönlichen Informationen z.B. in meinbild.ch ect.
Neben der Opferseite finde ich auch bedenklich und von den zwei Polizisten eindrücklich geschildert, welchen Suchtcharakter das Internet haben kann.
Interessant wäre eine Diskussion im Plenum gewesen, welche Konsequenzen diese Gefahren nun auf unseren Arbeit haben sollte. Diesen Teil habe ich etwas vermisst und wäre sicherlich noch nützlich gewesen.
www.fit4chat.ch merke ich mir mal als Adresse, die ich konsultieren möchte um allenfalls die Thematik im Unterricht einzubauen. Absolut wichtig finde ich vor allem ,dass die Eltern über diese Gefahren Bescheid wissen und diese mit den Jugendlichen thematisieren.
Alles, was Recht ist.
Armin stellt uns die aktuelle Gesetzgebung zum Urheberrecht vor. Bei diesem Thema fällt mir immer wieder auf, dass man eigentlich über die Regelungen Bescheid weiss, diese in der Schule jedoch nicht oder nur teilweise eingehalten werden. Wie oft hat man schon als Lehrperson Filme gezeigt, ob im Unterricht oder in einem Lager, ohne dafür die entsprechenden Gebühren zu bezahlen…
Mittwoch, 17. Januar 2007
Nach dem allmittwochlichen Verkehrsgewühl durch die Luzerner Innenstadt schaffe ich es gerade noch so halb pünktlich (naja 5 Minuten zu spät...) ins Sentimatt
Armin präsentiert verschiedene Möglichkeiten, wie Bilder manipuliert werden können. Dabei muss nicht immer unbedingt am Bild selber viel gemacht werden. Manchmal reicht schon ein irreführender Bildkommentar oder eine veränderte Blickrichtung, um einem Foto eine ganz andere Message zu verleihen.
Interssant scheint mit der Aspekt der praktischen Schülerarbeit an diesem Thema zu sein. Neben dem Umgang mit einem Bildbearbeitungsprogramm setzen sich die Schüler vor allem kritisch mit Medien auseinander.
Ich entscheide mich für die Variante, eine Videodatei mit unterschiedlichen Audio zu hinterlegen und so verschiedene Wirkungen zu erzeugen.
Zu Beginn kämpfte ich mit technischen Schwierigkeiten:
- die zur Verfügung gestellten Videodateien waren nicht zu öffnen, da sie beschädigt waren
--> Also selber auf Videosuche im Internet, zwei tolle Tauchvideos gefunden!!!
--> Den Versuch mit Premiere Elements 2.0 gebe ich nach einiger Zeit auf, da das Programm doch etwas anderes ist als die Version 3.0.
--> Also umsatteln auf Movie Maker, das sehr einfach zu bedienen ist und für diese Aufgabe eigentlich genügt.
Das erste Video (Haifische beim Tauchen) unterlege ich mit moderner Musik von Jean Michel Jarré, das zweite mit dem Soundtrack von "Der Weisse Hai", den ich aus dem Internet hole.
Videos bearbeiten macht Spass, auch wenn manchmal am Ende langer Arbeit das Ergebnis nicht immer nach so viel Arbeit aussieht...
Fast zum Ende des Nachmittages höre ich wieder einmal, dass ich Roger Federer ähnlich sehe :-))
Als Einstieg unterhalte ich mich mit Jolanda über die Module des NDK und (wie beautrag) über unseren letzten Kontakt mit Medien.
Urs präsentiert in witziger und kurzweiliger Art einen Überblick über Medienpädagogik mit PowerPoint.
Man sollte von Medienbildung reden.
die Erklärungen über die Grafstat-Umfrage gehen irgendwie an mir vorbei, da es mir klar ist, dass ich die Umfrage mit dem Word-Dokument machen werde (in unserem System lässt sich keine Software installieren ohne die Betreuungsperson vom Kanton, und Grafstat ist nicht drauf...)
Als Vorbereitung zu einer Diskussionsrunde erkunden wir als nächstes die verschiedenen Seiten, die in den Schulen z.B. von den Swisscom-Filtern gesperrt worden sind. Dabei ist mit aufgefallen, dass das Spektrum von möglichen Kandidaten für eine Sperre sehr gross ist. In Frage kommen ja nicht nur Erotik- oder Pornoseiten, sondern auch Seiten mit rassistischem oder gewalttätigem Inhalt.
Meiner Meinung nach machen Filter zu einem gewissen Teil schon Sinn, jedoch wäre es eine Illusion zu glauben, damit sei das Problem gelöst. Erstens gelingt es cleveren (und auch weniger cleveren) Schülern bestimmt, diese Filter zu umgehen, zweitens sollen die Schüler ja auch lernen, mit den Medien umzugehen, und das kann mit Filtern alleine nicht erreicht werden.
Mit einem unterhaltsamen Kurzfilm "For the birds" begrüsst uns Urs. Der Film ist unter den Extras der DVD "Monster AG" zu finden.
Zum ersten Thema
Tastaturschreiben? Nein, danke!
Urs fasst Gründe zusammen, die gegen das Tastaturschreiben an der Volksschule sprechen. Tastaturschreiben ist zwar ein Hilfsmittel und teilweise Voraussetzung in versch. Berufen, jedoch gibt es wichtigere Kompetenzen (Sozialkompetenzen), die vermehrt gefördert werden müssten.
In der nachfolgenden Diskussion bin ich eher erstaunt, wie viele Lehrpersonen den Nutzen des Zehnfingersystems anzweifeln.
Zum zweiten Thema: Lehrplanergänzungen
Urs stellt vor, wie die Lehrplanergänzungen aufgebaut sind.
WICHTIG: Die Lehrplanergänzungen ICT beziehen sich nicht auf das Wahlfach Informatik, sondern beschreibt Ziele im ICT-Bereich, die fächerintegriert empfohlen werden.
Für das Wahlfach Informatik gibt es einen separaten Bereich.
Im Blackboard www.vcampus.ch findet man diese Lehrplanergänzungen als PDF.
Wo findet man als Lehrperson Unterrichtsunterlagen im Netz? Urs empfiehlt u.a. www.lehrer-online.de, eineige Kollegen stellen kurz andere Unterlagen, Lehrmittel ect vor, die wir in der Pause anschauen können.
- inform@ (eher für Primarschule, für Oberstufe teilweise)
- Handbuch Kompetenzen (zB für PU)
-...
Leistungsnachweis
Erstellung eines Portfolios (Gott, wie ich dieses Wort hasse...:-)) Weiterentwicklung eines Themas des Kurses, zB wie hat man XY konkret im Unterricht umgesetzt.
Der heutige Kursnachmittag ist für mich etwas speziell. Ich bin seit gestern krank im Bett, fühle mich nach 12 Stunden Schlaf und jede Menge Tee mit Honig schon etwas besser aber immer noch recht angeschlagen
Ich versuche mal, den Kurs via Educanet etwas mitzuverfolgen... bin gespannt wie das läuft
Sven hielt mich auf dem laufenden und so sitze ich nun vor dem notebook und probiere ceebot aus.
auf den ersten blick muss ich zugeben war ich doch recht skeptisch (wie eigentlich immer)
wozu das ganze?
aber nach etwa einer halben stunde rumprobieren muss ich zugeben, dass die möglichkeiten, die das programm bietet, wirklich faszinierend sind. die lernenden erarbeiten selbständig kleine programme, lösen probleme mit kleinen programmier-einheiten. dies geschieht recht lustvoll und immer in kleinen, machbaren schritten.
ich könnte mir vorstellen, das programm im unterricht einzusetzen.
gespannt bin ich schon mal auf den nächsten Kursnachmittag: was ist eigentlich alles im lehrplan für den Informatikunterricht vorgesehen? Gehören Programmiersprachen im Sinne von Ceebot auch dazu?
WIKI
Rückblick auf das Wiki-Experiment
CLICK STORIES
Kurzer Einstieg in Click Stories
Beispiel unter www.minerva-schulen.ch
als einfache Möglichkeit mit der Freeware nvo oder KompoZer erstellbar
http://www.nvu-composer.de/
WEBQUEST
Urs prästentiert uns die Arbeit mit WebQuests und gibt einige typische Merkmale und Hinweise.
"Webquest sind ein didaktisches Modell, um sinnvoll mit Computer und Internet zu arbeiten.
Mit WebQuests bereiten Lernende ein Thema für gleichaltrige Lernende auf.
Das Internet ist nicht immer die beste Informationsquelle! Informationen sind auch auf CD-Roms, in Büchern, ...
Ein grosses Problem ist für mich bei dieser Art Arbeit immer noch das direkte Kopieren aus digitalen Quellen (copy/paste). Die Schüler neigen dazu, die Arbeiten möglichst schnell, einfach und ohne grossen Aufwand zu erledigen.
www.webquests.de
www.webquest-forum.de
www.lehrerfortblidung-bw.de/unterricht/webquest
PODCASTING
Was ist Podcasting? Tonaufnahmen machen und im Internet veröffentlichen. Das Wort wurde abgeleitet vom iPod von Apple und dem Begriff "Broadcast" (dt. Ausstrahlung, Sendung)
gut geeignet ist die Methode auch, um Bilder zu kommentieren (anstelle von Video)
Beispiele unter loudblog.educast.ch
Interessant ist auch die Möglichkeit, Fortsetzungsgeschichten, regelmässige "Sendungen", Berichte zu erstellen
Sven und ich versuchen uns an einer eigenen Aufnahme, die wir mit Audacity erstellen und mit einer Hintergrundmusik unterlegen. Das ganze wird dann als MP3 exportiert und gespeichert. Dann zeigt uns Armin die xml-Datei, die auf dem Educanet2 Server hinterlegt ist und in der wir den Hinweis auf unseren Podcast (die MP3-Datei) eintragen.
Das ganze ist etwas chaotisch und unübersichtlich, aber schlussendlich schaffen wir es, unserer Arbeit zu beenden.